Rasseportrait

Rasseportrait

Das Shire-Horse ist trotz seiner gigantischen Größe (i.d.R. 1,70m-1,95m Stockmaß und bis ca. 1200kg schwer) im Umgang ein äußerst sensibler und feinfühliger Gigant, der bei richtiger Behandlung anhänglich wie ein Hund wird und genauso wie dieser auf seinen Namen folgt.                                       

Aus diesem Grund sind sie auch hervorragende Freizeitpartner, da sie vom Ball spielen über circensische Lektionen bis zur hohen Schule alles lernen können und wollen.

Ursprünglich kommt die Rasse aus England aus den Shire- und Fengebieten, wo die Shires inzwischen wieder recht zahlreich vorhanden sind, nachdem sie nach dem 2. Weltkrieg auszusterben drohten.

Im späten Mittelalter wurde von englischen Königen die Zucht schwerer und und größerer Pferde vorangetrieben um ein geeignetes Streitroß zu bekommen , welches in der Lage war, einen Ritter in voller Rüstung zu tragen. Mit den Holländern kamen Friesenpferde auf die Insel, die den Züchtern als Blutlinienauffrischeung willkommen waren. Später wandelten die Aufgaben der Shires sich mehr und mehr in die eines Kutsch- und landwirtschaftlichen Arbeitspferdes. Heute wird er in England in erster Linie zu Show- und Repräsentationszwecken gezüchtet und eingesetzt. In Deutschland gewinnt er mehr und mehr an Popularität als Freizeitpartner

 

Besondere Merkmale des Shires sind :

  • ein langer schlanker Kopf mit einer Ramsnase
  • eine tiefe schräge Schulter breit genug für ein Kummet
  • ein langer, leicht gebogener und gut aufgesetzter Hals
  • eine breite Brust mit gut unter den Körper gesetzten und kräftig bemuskelten Beinen
  • ein kurzer, starker und gut bemuskelter Rücken
  • eine lange und geschwungene Hinterhand, ebenfalls breit und gut bemuskelt mit einem hoch angesetzten Schweif.